Sculpting

Alles rund um Sculpting & Modellierung

Was ist Sculpting überhaupt?

Der Begriff Sculpting kommt aus dem englischen und bedeutet übersetzt soviel wie “Bildhauerei”.

Bildhauerei umfasst das ganze Feld der Herstellung von Figuren, Skulpturen und Plastiken in Kunst und Kunsthandwerk. Das Wort Bildhauerei bzw. Sculpting steht in diesem Zusammenhang für die Tätigkeit selbst. Ursprünglich bezeichnet ein Bildhauer ein Handwerker, der das Bild aus dem Stein oder Holz „haut“, also aus dem Material herausschlägt.

Mit Sculpting, so wie es hier auf meiner Webseite beschrieben wird und wie ich es bei meiner täglichen Arbeit anwende, hat das jedoch nicht mehr viel gemeinsam. Ich arbeite weder mit Hammer und Meißel, noch schnitze ich mit einem Messer an einem Holzblock herum. Ich arbeite vielmehr mit Tonarten wie Polymer Clay, also einem Ton aus PVC-Partikeln, Weichmachern und oftmals noch beigesetzten Farb-Pigmenten. Das ganze ergibt dann am Ende von der Konsistenz her einen Ton, der sich ähnlich einer Knete verhält, bearbeiten und formen lässt und nach dem Backen im Ofen zusätzlich noch aushärtet.

Wo wir schonmal bei Ton sind: Ein weiterer, sehr wichtiger und häufig benutzter Begriff im Bereich Sculpting ist “Clay”. Clay bedeutet übersetzt nämlich “Ton”. Im ersten Moment denkt wahrscheinlich jeder der das Wort Ton hört erstmal an den braunen Ton, den man aus der Schule und dem Kunstunterricht kennt. Kann man benutzen, muss man aber nicht. Vor allem, wenn es eher um detailreiche und feine Arbeiten geht, ist diese Art von Ton eher ungeeignet auf Grund der Materialien, Körnung und Inhaltsstoffe. Mehr Informationen rund um das Thema Modelliermasse.

Was ist Sculpting überhaupt?

Der Begriff Sculpting kommt aus dem englischen und bedeutet übersetzt soviel wie “Bildhauerei”.

Bildhauerei umfasst das ganze Feld der Herstellung von Figuren, Skulpturen und Plastiken in Kunst und Kunsthandwerk. Das Wort Bildhauerei bzw. Sculpting steht in diesem Zusammenhang für die Tätigkeit selbst. Ursprünglich bezeichnet ein Bildhauer ein Handwerker, der das Bild aus dem Stein oder Holz „haut“, also aus dem Material herausschlägt.

Mit Sculpting, so wie es auf dieser Seite beschrieben wird und wie ich es bei meiner täglichen Arbeit anwende, hat das jedoch nicht mehr viel gemeinsam. Ich arbeite weder mit Hammer und Meißel, noch schnitze ich mit einem Messer an einem Holzblock herum. Ich arbeite vielmehr mit einem Polymer Clay, also einem Ton aus PVC-Partikeln, Weichmachern und oftmals noch beigesetzten Farb-Pigmenten. Das ganze ergibt dann am Ende eine Art Knete oder Ton, die sich ähnlich verhält, bearbeiten lässt und nach dem Backen im Ofen aushärtet.

Wo wir schonmal bei Ton sind: Ein weiterer, sehr wichtiger und häufig benutzter Begriff im Bereich Sculpting ist “Clay”. Clay bedeutet übersetzt “Ton”. Im ersten Moment denkt wahrscheinlich jeder der das Wort Ton hört erstmal an den braunen Ton, den man aus der Schule und dem Kunstunterricht kennt. Kann man benutzen, muss man aber nicht. Vor allem, wenn es eher um detailreiche und feine Arbeiten geht, ist diese Art von Ton eher ungeeignet auf Grund der Materialien, Körnung und Inhaltsstoffe. Mehr Informationen rund um das Thema Modelliermasse.

Sculpting beginnt mit einer Idee im Kopf

Wie bei nahezu jeder Form von Kunst, beginnt alles mit einer Idee und/oder Vorstellung in unseren Köpfen, ganz gleich ob Anfänger oder Profi. Im Bereich des plastischen Gestaltens spielt auch die Fantasie und Vorstellungskraft eine entscheidende Rolle. Kommt alles zusammen, haben wir die perfekte Mischung, um unsere eigenen Skulpturen und Figuren zu erschaffen. Dann ist der letzte Schritt nur noch die Umsetzung und etwas Handgeschick.

Wenn ich Ideen und Inspirationen für eine neue Figur suche, greife ich auf verschieden Quellen zurück: Filme, Videospiele, Bildvorlagen, Comics, aber auch andere Künstler auf Youtube, deren Werke ich toll finde und nachbauen möchte. Es gibt quasi unendlich Quellen, um sich Ideen zu sammeln und seine Fantasie anzuregen. Meine persönliche To-Do-Liste an Figuren ist inzwischen derart groß, dass ich sie wahrscheinlich nie alle schaffen werde…und sie wächst jeden Tag weiter.

Wenn ich eine passende Vorlage für ein neues Projekt gefunden habe und grob weiß, in welche Richtung ich gehen möchte, beginne ich mit ein wenig “Vorarbeit”. In dem Fall mache ich mir Gedanken, welche Modelliermasse ich verwenden möchte, welches Werkzeug ich brauche, ob eine einfache Armatur reicht, oder ob die Figur später ein eigenes Diorama bekommen soll?

Bevor Du dich also nun ins Abenteuer stürzt und Dein nächstes Sculpting-Projekt beginnst, möchte ich Dir hier ein paar hilfreiche Ding mitgeben, die ich auch immer wieder in meinen Alltag integriere und die mir beim Sculpting ungemein helfen.

Planung: Was? Womit? Wie?

Wenn Du eine ungefähre Vorstellung von dem hast, was du sculpten möchtest, versuche es Dir vorzustellen und eine Skizze davon anzufertigen. Es geht hier nicht um die Details, die Deine Figur später mal haben soll, sondern eher um Form, Proportionen und Haltung. Bringe alles auf ein Blatt Papier, was Dir so im Kopf rumschwebt. Desto mehr, desto besser. Evtl. findest Du ja bereits fertige Vorlagen oder Bilder im Internet, die Dir dabei helfen. Falls ja, drucke Sie dir aus. Im Idealfall entspricht die Größe Deiner Skizze auch der Größe der Figur, welche sie haben soll. Dann kannst du nämlich den Draht wesentlich einfach auf die korrekte Länge schneiden und musst später keine Proportionen ausrechnen etc.

Auf Grundlage der Skizze/Bilder baust Du im nächsten Schritt eine passende Armatur. Wie das funktioniert erkläre ich Dir im Bereich Armatur/Draht. Im Anschluss kann es dann eigentlich schon losgehen.

Die erste Frage, die sich einem wahrscheinlich stellt ist: Mit welcher Modelliermasse will man arbeiten? Du hast mehrere Möglichkeiten, um Gesichter, Körper und Formen zu sculpten. Jede Art von Modelliermasse verhält sich anders in der Verarbeitung, also wähle den Ton, der am besten zu Deinen Zwecken passt und mit welchem Du am liebsten arbeiten magst. Manche lassen sich kombinieren, andere wiederum nicht besonders gut. Wenn Du mehr über die verschiedenen Arten von Clay erfahren willst, schau Dir den Bereich Modelliermasse einmal an.

Ich persönlich arbeite am liebsten mit Sculpey Original und Medium, sowie Aves Apoxie Sculpt. Diese drei Clays ergänzen sich prima und lassen sich auch optimal miteinander kombinieren. Aves Apoxie Sculpt nutze ich meistens am Anfang für die Armatur und trage nach dem aushärten die erste Schicht Sculpey auf. Wenn ich im Nachhinein noch kleinere Details anbringen möchte oder Risse durch den Backvorgang korrigieren muss, nutze ich nochmal Aves Apoxie Sculpt. Der Vorteil dabei ist, dass man die Figur nicht jedesmal backen muss. Ich persönlich habe keine gute Erfahrung damit gemacht, eine Figur öfters zu backen, da ich der Meinung bin, dass das Risiko für erneute Risse enorm steigt.

Das passende Sculpting-Werkzeug wählen

Die ersten Minuten und Stunden arbeite ich fast ausschließlich mit meinen Händen, da es noch nicht so wichtig ist, auf Details zu achten. Es geht eher darum, Clay auf die Armatur zu bringen und eine solide Basis zu schaffen. Ich achte hierbei vor allem darauf, dass die Proportionen stimmen und ich die richtige Menge an Clay benutze.

Der Arbeitsbereich sollte während der Arbeit mit Polymer Clay einigermaßen sauber sein, damit keine Schmutzpartikel, Staub oder Krümel in das Clay geraten. Das könnte nicht nur Einfluss auf die Konsistenz des Clays haben, sondern beim backen auch unschöne Muster oder Farben erzeugen. Ich persönlich arbeiten immer mit Unterlagen, damit der Clay keinen Kontakt zu meinem Schreibtisch hat.

Solltest Du noch keine Modelliertools und Werkzeuge besitzen, reichen auch erst einmal einfache Haushaltsgegenände wie Zahnstocher, Nadeln, Messer etc. Im Prinzip geht es nur darum, die verwendete Modelliermasse auf vielfältige Weise bearbeiten und mit Details versehen zu können. Für ambitioniertere Projekte lohnen sich sogenannte Bildhauerwerkzeuge, welche Du in den meisten Kunsthandwerksgeschäften oder im Internet kaufen kannst. Empfehlenswert sind auf jeden Fall Zahnarztbesteck bzw. Dental-Tools, Carving-Tools, sowie Loops und Ball-Pens und Silikon-Stifte.

Ich persönlich arbeite eigentlich nur noch mit 4-5 Werkzeuge und kann damit alle Arbeiten erledigen. Nur für bestimmte Dinge wie Texturen greife ich dann noch auf andere Mittel zurück. Mit der Zeit wirst Du deine Lieblingswerkzeuge finden und die meisten Arbeiten damit ausführen können.

Als Anfänger schnelle Fortschritte beim Sculpting machen

Ganz nach dem Motto “Gut Ding will Weile haben”, solltest Du viel Geduld und Ruhe mitbringen. Wer jeden Tag übt, wird seine Skills schneller ausbauen als jemand, der eine Figur im Jahr erstellt und diese seiner Oma zu Weihnachten unter den Baum legt. Du wirst in den ersten Tagen und Wochen relativ schnell dazulernen und ein Gespür für die Werkzeuge bekommen und wie man mit der Modelliermasse umzugehen hat.

Mein Tipp für Anfänger: Fang klein an und versuche erstmal, mit einfachen Formen und Figuren zu üben. Es ist keine Schande, sich auf Youtube Videos & Tutorials anzusehen und die Figuren erstmal 1:1 nachzubauen. Das habe ich anfangs auch getan und machen es immernoch. Auch einfache Figuren und Formen können toll aussehen und wahnsinnig Spaß machen. Irgendwann, wenn Du sicherer im Umgang bist, wirst du automatisch anfangen, deine eigenen kreativen Ideen umzusetzen. Wenn Du ein Anfänger bist und gerade erst in die Welt des Sculpting einsteigst, schaust Du Dir am besten mal Sculpting für Anfänger an. Dort erfährst Du kurz und einfach, was Du für Deine erste Figur brauchst und wie Du Sie herstellst.

Wichtig ist, dass Du Geduld übst!

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